TattooMate

AGB

Allgemeine Geschäftsbedingungen für TattooMate.

Hinweis: Diese AGB sind eine Basis. Vor finalem Verkauf sollte eine rechtliche Prüfung erfolgen.

1. Geltungsbereich

Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) gelten für alle Verträge über die Nutzung der Software „TattooMate“ sowie für damit verbundene Dienstleistungen (z. B. Hosting, Einrichtung, Schulung), die zwischen dem Anbieter und dem Kunden (Studio) geschlossen werden. Abweichende Bedingungen des Kunden gelten nur, wenn der Anbieter diesen ausdrücklich schriftlich zustimmt.

2. Leistungsgegenstand

TattooMate ist eine Software zur Unterstützung von Studioabläufen, insbesondere zur digitalen Erfassung und Dokumentation von Einwilligungen, Gesundheitsangaben, Unterschriften und zugehörigen Dokumenten. Der Anbieter schuldet die Bereitstellung der Software gemäß vereinbartem Leistungsumfang. Eine rechtliche Beratung ist nicht Gegenstand der Leistung.

3. Vertragsschluss

Ein Vertrag kommt zustande, sobald der Kunde ein Angebot des Anbieters annimmt oder der Anbieter die Leistung freischaltet bzw. bereitstellt. Der Anbieter kann den Vertragsschluss von einer Prüfung der Angaben oder einer Vorabzahlung abhängig machen.

4. Preise und Zahlungsbedingungen

Es gelten die zum Zeitpunkt des Vertragsschlusses vereinbarten Preise. Alle Preise verstehen sich, soweit nicht anders angegeben, zuzüglich gesetzlicher Umsatzsteuer. Einmalige Leistungen (z. B. Lizenz, Einrichtung, Module) sind vor Leistungserbringung fällig, sofern nichts anderes vereinbart ist. Laufende Leistungen (z. B. Hosting) werden monatlich im Voraus abgerechnet, sofern nichts anderes vereinbart ist.

5. Lizenz und Nutzungsrechte (Self-Hosting)

Bei Self-Hosting erhält der Kunde ein nicht ausschließliches, nicht übertragbares Nutzungsrecht zur Verwendung der Software für den eigenen Studio-Betrieb. Eine Weitergabe, Vermietung, Veräußerung oder öffentliche Bereitstellung der Software ist ohne ausdrückliche Zustimmung des Anbieters nicht gestattet. Der Kunde ist für den ordnungsgemäßen Betrieb seiner Infrastruktur (Server, Updates, Backups, Sicherheit) verantwortlich, sofern keine zusätzlichen Leistungen vereinbart wurden.

6. Hosting (SaaS)

Sofern Hosting durch den Anbieter vereinbart ist, stellt der Anbieter TattooMate als gehosteten Dienst zur Verfügung. Der Anbieter bemüht sich um eine hohe Verfügbarkeit. Wartungsfenster, Updates oder Störungen können zu temporären Einschränkungen führen. Der Kunde ist verantwortlich für die korrekte Nutzung, seine Zugangsdaten und die Berechtigung seiner Nutzer.

7. Pflichten des Kunden

Der Kunde ist verpflichtet, die Software nur im Rahmen der geltenden Gesetze zu nutzen und seine Nutzer entsprechend zu unterweisen. Der Kunde ist Verantwortlicher im Sinne der DSGVO für die im Studio erfassten personenbezogenen Daten, soweit nicht ausdrücklich ein anderes Modell vereinbart ist. Der Kunde trägt dafür Sorge, dass nur berechtigte Personen Zugriff erhalten (z. B. durch Rollen/Rechte und sichere Passwörter).

8. Datenschutz und Auftragsverarbeitung

Beim Self-Hosting verbleiben die Daten grundsätzlich in der Verantwortung und Infrastruktur des Kunden. Beim Hosting (SaaS) kann eine Vereinbarung zur Auftragsverarbeitung (AVV) erforderlich sein. Details werden im Rahmen des Vertrags geregelt. Weitere Informationen finden sich in der Datenschutzerklärung.

9. Updates und Weiterentwicklung

TattooMate wird laufend weiterentwickelt. Der Anbieter kann Funktionen verbessern, ändern oder ergänzen, soweit dies den vereinbarten Leistungsumfang nicht wesentlich beeinträchtigt. Bei Self-Hosting kann der Kunde Updates nach Verfügbarkeit einspielen. Beim Hosting (SaaS) werden Updates in der Regel durch den Anbieter eingespielt.

10. Support und Schulung

Support-Umfang und Reaktionszeiten richten sich nach dem vereinbarten Paket oder Angebot. Schulungen oder Einführungen, sofern gebucht, werden nach vereinbartem Stundensatz abgerechnet.

11. Mängel und Haftung

Der Anbieter haftet unbeschränkt bei Vorsatz und grober Fahrlässigkeit. Bei einfacher Fahrlässigkeit haftet der Anbieter nur bei Verletzung wesentlicher Vertragspflichten (Kardinalpflichten) und begrenzt auf den typischerweise vorhersehbaren Schaden. Eine Haftung für entgangenen Gewinn, indirekte Schäden oder Folgeschäden ist im Rahmen des gesetzlich Zulässigen ausgeschlossen. Der Anbieter haftet nicht für die inhaltliche Richtigkeit von Studio-Texten, Einwilligungen oder rechtlichen Formulierungen, die der Kunde selbst festlegt.

12. Vertragslaufzeit und Kündigung (SaaS)

Bei laufenden Leistungen (z. B. Hosting) gelten die im Angebot oder Vertrag vereinbarten Laufzeiten und Kündigungsfristen. Nach Vertragsende kann der Kunde, soweit technisch möglich und vereinbart, seine Daten exportieren. Details werden im Rahmen des Auftragsverarbeitungsvertrag geregelt.

13. Schlussbestimmungen

Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland. Sollten einzelne Bestimmungen unwirksam sein oder werden, bleibt die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen unberührt. Gerichtsstand ist, soweit zulässig, der Sitz des Anbieters.